mediaclinique | ralf schwartz: DIE GAZETTE: Rezension > Frank ...
Wir haben noch nicht begriffen, dass man soziale Ungleichheit akzeptieren muss, wenn man Freiheit will. p Keine Betroffenheitsprosa, keine Arbeiterromantik, keine Weltverbesserung. Laut, schrill, provokant. Trotzdem: Wer Arbeit braucht, findet Arbeit - oder zumindest ein anderes Leben. Warum kann man nicht akzeptieren, dass Menschen verschieden sind. Und dieses Buch ist ein Wecker. Ich kritisiere nicht das System, sondern schlechte Charaktereigenschaften wie Faulheit, Kleinmut und Verzagtheit. Es kann nicht sein, dass ein großer Teil der Bevölkerung schuftet und diejenigen unterstützt, die keine Lust haben. Wir sollten nicht alle Schuld dem System geben, sondern schauen, was wir selber falsch machen. „Harte Arbeit ist menschengerecht. ” Wir müssen wieder lernen, Arbeit anzunehmen. ” „In einer wirklich freien Gesellschaft darf man auch arm bleiben. Das System ist in Ordnung....
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